Windows 10
für sehbehinderte Menschen
Eine unabhängige Verbraucherinformation
für Menschen zwischen sehend und blind

www.windows-lowvision.info

Mit Windows 8 und 10 nackt ins Internet?

Sie haben jetzt Windows 8 / 10 erfolgreich installiert.
Der PC ist mit dem Internet verbunden.
Datenklau, Erpresserviren, Betrug, trojanische Pferde warten auf Sie.
Windows 8 und 10 bieten zwar mit Windows Defender als Virenschutz und Windows
 Firewall als Schutz vor unerwünschtem Datenzugriff von außen einige
 Schutzmechanismen, aber
der erste unabhänige Test von Stiftung Warentest attestierte im April 2016
dem von Microsoft gebotenen Schutz nur ein “Befriedigend”, Der von Microsoft
mitgelieferte Schutz (Windows 10) ist zwar besser geworden, aber keineswegs “gut”.

Achtung: Ein Virekschutz und Firewall kann aber nicht vor ganz neuen Bedrohungen
schützen wie den Erpresservirus “Locky” - wie bei “Hase und Igel” kann der
Angreifer schneller sein als der Virenschutz.
Sie müssen Ihre Daten zusätzlich durch Backup schützen. Das Backup sollte auf einer
Festplatte liegen, die nicht angeschlossen ist, während Sie im Internet surven oder
Emails öffnen.

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Welches ist gut genug?

Kostenlos ist besser als nichts, aber nicht gut genug!

Windows selbst wie bekannte kostenlose Programme versprechen Schutz.
Doch dieser ist nicht ausreichend! Beispiel: Kommt es beim
Onlinebanking zu einem Schadensfall, können sie die Bank nur haftbar machen, wenn
Sie ein aktuelles Schutzprogramm nachweisen, das ständig upgedatet wird.
Kostenpflichtige Programme bieten mehr:

  •   Phishing-Schutz: Warnt vor gefälschten E-Mails oder Webseiten, die vom Nutzer
    Passwörter und Benutzernamen oder andere sensible Daten wie Pin-Kodes oder
    Bankdaten ausspähen wollen.
  •   Kindersicherung: Gibt Eltern die Möglichkeit, für Kinder ungeeignete Webseiten
    zu sperren, zum Beispiel solche mit pornografischen oder Gewalt verherrlichenden
    Inhalten.
  •   Spam-Filter: Erkennt unerwünschte Werbemails im E-Mail-Postfach und sortiert
    sie aus.
  •   Passwortschutz: Sichert den Zugang zur Bedienoberfläche des Sicherheitspakets
    mit einem zusätzlichen Passwort. Das erschwert Angreifern, die
    Programmeinstellungen zu verändern oder das Programm ganz abzuschalten.
  •   E-Mail-Schutz: Überwacht den E-Mail-Verkehr bereits, während die Post vom
    E-Mail-Server zum Nutzer heruntergeladen wird.
  •   Geschützter Browser: Ermöglicht das Surfen im Internet in einem vom sonstigen
    System abgeschotteten Browser. Oftmals nicht sehr komfortabel, erhöht aber die
    Sicherheit zum Beispiel beim Onlinebanking. In der Fachsprache auch Sand box,
    englisch für Sandkasten, genannt.
  • Keybugger-Schutz: Wenn sich doch ein Programm einschleicht, das Ihre
    Tastatureingaben aufzeichnet, um Ihre Passwörter an Betrüger weiterzugeben,
    schlägt es Alarm.
  •   Überprüfung von Updates: Zeigt dem Nutzer an, welche seiner Programme
    aktualisiert werden müssen und leitet das Update ein. Das schützt vor gefälschten
    Updates, die Schachsoftware enthalten.

Welches Programm ist gut?

Die unabhängige Stiftung Warentest testet fast jährlich neu Virenschutzprogramme.
Der neueste im April 2016 veröffentlicht.
 Die Tests können gegen geringes Entgelt heruntergeladen werden. Die Unabhängigkeit
von Computerzeitschriften, die ebenfalls Tests veröffentlichen, ist hingegen nicht
institutionell gesichert. Nicht selten werden Herstellerangaben ungeprüft abgeschrieben.
 Entscheiden müssen Sie selbst.

Kostenloser Testzeitraum

Fast alle Anbieter von Virensoftware bieten eine 30-tägige Testphase an, in der Sie
feststellen können, ob Sie das Programm gut bedienen können. Nicht alle Programme
zwingen zu einem Abonnement. Prüfen Sie, ob Seriennummern auch ohne Abo zu haben
sind, beispielsweise über www.idealo.de.

Weiter zu: Sichern und testen

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