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Backup – Performance: Hintergründe

Grund für eine unzureichende Performance des Restore-Vorgangs von vielen Backup-
Programmen ist unter anderem das neue Startsystem von Windows 8 / 10.
Der Standardbefehl „Herunterfahren legt eine Sicherung des Arbeitsspeichers an.
Beim erneuten Start wird diese Datei geladen, das geht wesentlich schneller als ein
Neustart. Nur mit dem Befehl „Neu starten“ oder mit dem selbst angelegten Link
„Ganz herunterfahren” - siehe hier - wird das System völlig heruntergefahren und
alle Komponenten werden neu geladen, und beim nächsten Start wird das
Bootmenü angezeigt.

Um eine aktive Betriebssystem-Partition zurück zu schreiben, muss die Betriebssystem-
Partition vorher gelöscht werden. Das geht in der Regel nur, wenn das Backup-Programm
 mit einem anderen Betriebssystem neu startet, etwa einer Linux-Version.
Die Notfall-CDs der Backup-Programme sind starten mit einem solchen  alternativen
Betriebssystem.
 Manuell kann man ein Restore des Betriebssystems starten, nachdem der PC von
einer Notfall-CD gestartet wird. Erst dann gibt man ein, was wiederhergestellt werden
soll und wohin es geschrieben werden soll..
Eine Bildschirmvergrößerungshilfe gibt es zur Notfall-CD nicht.
Acronis True Image 2014 schafft es, bei einem Restore-Auftrag die Daten für das Restore
(was? wohin?) bereits unter Windows zu erfassen, während die Bildschirmvergrößerung
aktiv ist, und dann das Notfallsystem von der Festplatte zu starten, die erfassten Daten zu
verwenden und anschließend Windows 8 neu zu starten, und zwar genau in der
zurückgelesenen Fassung. Für den gesamten Vorgang ist kein Handgriff notwendig,
und in einer Viertelstunde wird der PC wieder laufen. Andere getestete Systeme mit dem
Stand von März 2014 schafften das nicht oder nicht zuverlässig, zu oft musste zur
Notfall-CD gegriffen und mit der Lupe hantiert werden.
Manchen Backup-Systeme stellen ein solchesNotfallsystem gar nicht
zur Verfügung und schützen Ihr Betriebssystem und auch Ihre teure
Vergrößerungssorftware nicht Vor Verlust..

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